17 Antworten

  1. ABMGW
    ABMGW 3. Dezember 2014 at 2:06 | | Antworten

    Guter Podcast und eine schöne Episode.

    Lasst euch nicht kaputtnörgen.

  2. Harle
    Harle 3. Dezember 2014 at 10:31 | | Antworten

    Endlich eine neue Folge!
    Ich finde es sehr überraschend, wie sich eure Erfahrungen und euer Werdegang in dem Bereich mit dem meinen (und dem meiner Freunde) überschneidet.
    Die Compilations wie Gold Games u. Ä. (aus der ich übrigens auch Baphomets Fluch kannte) waren eigentlich absolut brillant; für relativ wenig Geld, 50 oder 100 Mark, weiß nicht mehr, über 10 Spiele aus allen Genres kriegen ist doch super. Und damals habe ich auch jedes Spiel ausprobiert, da ging es querbeet durch Hexfeld-Rundenstrategie, Point and Click Adventures, Weltraumspiele, Shooter und so weiter. Und ich konnte an so ziemlich jedem Spiel gefallen finden, selbst wenn ich es nicht durchgespielt habe, irgendetwas gutes war immer dran, das mir Spaß gemacht hat. Wer weiß, ob es daran liegt, dass man heutzutage einfach so überflutet mit Spielen ist und so wenig Zeit hat, weswegen man Spielen weniger Chancen gibt, ihre Qualität zu zeigen, oder ob damals die kindliche Neugier und Faszination die schlechten Seiten überschattet haben.
    LANs waren bei uns eher in den führen 2000ern angesagt, da wurde aber auch CS, Quake, UT und Diablo 2 gespielt. Irgendwie hatte es wirklich etwas, als Halbstarker mit diesen riesigen CRTs und Towern zu einem Freund zu fahren und da einfach die ganze Zeit zu spielen, bei Pizza, Chips und viel Cola. Und ohne Ausnahme, jedes Mal kam einer nicht ins Netzwerk. Jedes Mal. Und es waren immer andere Probleme, mal ging es mit statischer IP, mal mit dynamischer, mal musste die Firewall aus sein und mal musste man einfach nur nochmal neu einsteckern. Ein Wahnsinn, der Stunden benötigte aber irgendwie immer Spaß machte.

    Woher haben die Typen (Dealer 😉 )auf dem Schulhof immer die gebrannten CDs hergehabt? Internet war nicht wirklich verbreitet, 56k Modems sind langsam und Spiele auf CD sind geradezu gewaltig für damalige Verhältnisse. Wer war die Quelle? Wer hatte die Ahnung, wie das alles überhaupt ging? Das frage ich mich bis heute noch, woher 11 oder 12-jährige die englische Version eines gerade erst erschienen Spiels hatten, das sie dann auf dem Pausenhof verteilen/verkaufen konnten.

    Was mich sehr überraschte, dass ihr gar nicht darauf eingegangen seid, sind Demos und Shareware. Ich habe viele Spiele nur als Demo gespielt und sie sind mir trotzdem (oder gerade deshalb vielleicht) auch bis heute noch im Herzen geblieben, wie zum Beispiel Rising Lands oder Knights and Merchants. Oder eben KKND, dessen beiden Teile ich mir letztens auf gog.com zugelegt hab. Ein schöner Einblick in die Vergangenheit, bei dem ich mich jedes Mal frage: wie konnten wir damals so schwierige Spiele spielen? Vor allem wenn ich bedenke, wie ich damals teilweise Spiele gespielt habe (Rollenspiel, ohne einen einzigen Dialog zu lesen beispielsweise).
    Ich finde, dass Spiele heutzutage nicht nur deutlich zugänglicher sind, was die Steuerung und Interfaces anbelangt, sondern auch sehr im Schwierigkeitsgrad heruntergeregelt wurden. Klar gibt es Ausnahmen wie Demon’s Souls, aber das war damals recht normal. Spiele waren unbarmherzig und verlangten sehr viel Trail & Error und/oder eine extrem aufmerksame Spielweise. Heute wird man durchgeschubst, bis die Credits kommen, und die einzige Schwierigkeit sind absurde Sachen wie der Granatenhagel der Call of Dutys auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad oder die lächerlich vielen Lebenspunkte der Gegner in Diablo 3.

    Ach, es gibt noch so viel zu sagen…! Aber ich lass es mal und warte schon auf die nächste Episode 😉

  3. Martin
    Martin 5. Dezember 2014 at 18:04 | | Antworten

    Hallo Jan, hallo Philipp!

    Auch diese Folge Eures Podcasts hat mir wieder echt gut gefallen. Ich bin zwar selbst ein Kind der 80er (geboren Anfang 1979) habe aber natürlich meine Jugend in den 90ern verbracht und kann mich daher nicht nur an vieles erinnern das Christian und Peter Schmidt in Ihrem Young in the 80s Podcast erzählen (über den ich übrigens zu Euch gefunden habe) sondern auch an viele Dinge aus den 90ern die Ihr schon erzählt habt.

    Aber nun mein Senf zu Eurer letzten Folge:

    Ihr hattet unter anderem das Computerspiel » The Longest Journey « erwähnt. Ich wollte Euch nur darauf hinweisen, das es mittlerweile zwei Nachfolge Teile gibt, die » Dreamfall: The Longest Journey « und » Dreamfall Chapters « heißen. Sie bauen jeweils auf der Story des ersten bzw. zweiten Teiles auf und haben mir sowohl Story-mäßig als auch grafisch sehr gut gefallen. (habe sie nicht selbst gespielt sondern Let’s Plays auf YouTube gesehen.

    Nun habe ich noch eine Frage an Euch was die Erfahrungen mit Computerspielen in den 90ern angeht:

    Habt Ihr auch Erfahrungen mit Werbespielen gemacht?

    Ich kann mich noch recht gut an » Vision « bzw. » Vision2 « von der LSB oder
    » Das Telekommando kehrt zurück « von der Telekom erinnern.

    Und nun vielleicht noch eine allereallerletzte Frage: Habt Ihr in den 90ern auch » SimCity 2000 « gespielt.

    Ich weiß noch das es eins meiner teuersten Computerspiele war. ( ich glaube ich ich habe 1994 oder 1995 für die Special Edition fast 140 Mark bezahlt) hatte aber Monate lang damit Spaß und hole es auch heute noch ab und zu heraus und spiele es in der DOSBox.

    Herzliche Grüße und macht weiter wie bisher.

    Martin

  4. Ralf
    Ralf 6. Dezember 2014 at 20:09 | | Antworten

    Ein „Hallo“ an die Rewinder

    Von mir ein SAUBER, dafür dass ihr Myst mit in den Podcast aufgenommen habt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich damals einen Synthy spielenden Freund zu mir nach Hause zitiert habe, damit der Die Tonfolge auf dem Klavier nachspielt mit der mein Heavy Metal Gehör leider überfordert war 🙂

    Was mich allerdings wirklich wundert (und da meine ich alle Podcast die sich mit spielen beschäftigen) Bin ich eigentlich der einzige, der das brillante Critical Path von Mechadeus gespielt hat ?

    IMO eines der 1. Spiele die den Titel „Interactiv Movie“ verdient hat.

    Nun gut. Auf diesem Wege ein „Weiter so“ an euch.

    Gruß Ralf

  5. Johannes
    Johannes 9. Dezember 2014 at 8:23 | | Antworten

    Ich bin jetzt erst etwa zur Hälfte durch, entsprechend folgt vermutlich noch ein zweiter Kommentar, aber ein paar Sachen habe ich schon:

    Ich möchte deinen Besserwisserpunkt zu Monkey Island 3 erweitern/entkräften je nachdem wie man es sieht. Das Lied ist kein Rästel im herkommlichen Sinne, da die Antworten begrenzt sind (irgendwann ist nur noch die Orange da) und die richtige Antwort auch zu Beginn noch nicht zu sehen ist.
    Zudem hat jeder, der das Spiel mit ScummVM gespielt hat, die Szene gesehen. Da taucht sie nämlich auch in der deutschen Version auf, entsprechend aber im Orginal.

    Was die Frustresistenz angeht: Das hat bei mir auch nachgelassen. Wenn ich früher zu Schulzeiten in den Ferien praktisch den ganzen Tag zum spielen hatte, hatte ich auch kein Problem lange Zeit mit einer hakeligen Aufgabe zu verbinden. Heute habe ich in der Regel eher mal ein oder zwei Stunden und die will ich nicht mit Gemurks verbringen. Aber ich dennoch bereit herausfordernde Spiele zu spielen. Bei den beiden Fallouts von Bethesda habe ich auch recht direkt Balancing-Mods installiert, die den Schwierigkeitsgrad erhöhen, weil es mir sonst zu leicht war. Wenn es aber nicht mehr herausfordernd, sondern unfair wird und man eher durch Glück, als durch Können weiterkommt, hört es bei mir auch auf.
    Die Frickelei Spiele zum Laufen zu bekommen, gehört bei mir aber nach wie vor dazu. Ich spiele keine neuen Spiele. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt Spiele aus diesem Jahrzehnt gespielt habe. Ich hatte nie den krassen Spiele-PC und habe Spiele daher meist ein paar Jahre verzögert gekauft. Das die Frickelei nach wie vor bei mir dazu gehört liegt daran, dass ich nicht unter Windows spiele. Ich kämpfe dann mit Virtualisierung 🙂

    Bei mir fing es auch mit der Strategie an, bei den Serien scheinen wir aber versetzte Teile gespielt zu haben. Bei Age of Empires habe ich primär den ersten Teil gespielt. Da sind die Fraktionen nahezu identisch. Da hat dann ein Volk keine Ballista und dem anderen fehlen die berittenen Bogenschützen, viel mehr ist es aber nicht. Beim zweiten Age of Empires gab es ja immernoch Spezialeinheiten, die der jeweiligen Rasse vorbehalten waren, die meisten Einheiten haben die Völker aber doch geteilt. Starcraft war dann für mich eine echte Offenbarung mit seinen komplett verschiedenen Fraktionen. Das habe ich echt viel gespielt und krame es auch jetzt noch ab und an raus.
    Dazu habe ich auch eine Anekdote: Starcraft hatte ich mir von einem Klassenkameraden ausgeliehen und fand es so gut, dass ich es mir kaufen wollte. Ich bin in den Spieleladen gegangen, dort gab es zwei Sets, die Starcraft enthalten haben:
    1. Starcraft+Broodwar für 100DM
    2. Starcraft+Broodwar+Warcraft 2+Diablo für 50DM
    Auf die Weise kamen bei mir Diablo und Warcraft 2 ins Haus.

    Bei Siedler war es wie bei AoE auch versetzt. Ich habe bei einem Freund den zweiten Teil gesehen und mir dann den dritten gekauft. Dabei fand ich es super, dass das nervige Straßenbauen weggefallen ist, weil ich beim zweier immer irgendwo was hinsetzen wollte und dann gab es keine Möglichkeit da eine Straße hinzubauen.

    Bei Dungeon Keeper sind wir uns aber einig: Der erste Teil ist sehr viel besser und hat echt Spaß gemacht. Was man noch erwähnen sollte: Die Monster hatten auch einen Moralwert. Wenn man sie zu viel geprügelt hat oder ihnen was gefehlt hat (z.B. Nahrung) wurden sie ärgerlich und sind irgendwann abgezogen. Mit Ausnahme des Horny (eine, wenn nicht die stärkste Kreatur im Spiel), der ist dann Ammok gelaufen. Am schlimmsten war es, wenn sie am Zahltag kein Geld bekommen haben, weil man pleite war…
    Die Kreaturen hatten zudem Stufen, man konnte sie trainieren (oder kämpfen lassen), dadurch sind sie stärker geworden und bekamen neue Fähigkeiten. Weiterhin hat die Folterkammer nicht nur die eisernen Jungfrauen abgelockt, sondern man konnte Gegner darin foltern. Wenn sie gestorben sind, bekam man Geister. Wenn man mit Heilung den Gegner am leben gehalten hat, ist er irgendwann übergelaufen. Das ging auch bei Helden 😀
    Die Symbiose mit der Ego-Perspektive war auch super, um selbst Gänge zu graben oder schnell viel Gold abzubauen. Wenn Imps selbst Gold abbauen, hacken sie drauf rum, bis sie nix mehr tragen können und laufen dann zur Schatzkammer und kommen wieder zurück. Wenn man es selbst gemacht hat, konnte man alles abbauen und dann die Goldhaufen mit der Hand aufnehmen und in die Schatzkammer legen.

    KKND hatte ich übrigens auch gespielt. Allerdings nur in der Demo, den zweiten Teil habe ich mir allerdings gekauft.

    Bei den Shootern war Half-Life der erste, den ich überhaupt gespielt habe. Auch ich habe lange Zeit Shooter mit den Pfeiltasten gespielt. Irgendwann kam ich dann auf den Trichter, das WASD eine etwas ergonomischere Haltung bot und mehr Tasten in der Nähe liegen, die man mit Zeug belegen kann. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern mit der Egoperspektive Probleme gehabt zu haben. Vielleicht, weil ich damit etwas später Kontakt hatte, als ihr. Vielleicht auch, weil ich früher schon Spiele aus der Egoperspektive gespielt habe (es gab zumindest irgendein Labyrinth-Spiel auf dem Atari). Bei denen hat man sich dann zwar Feld für Feld bewegt und konnte nur 90° Drehungen machen, aber es trotzdem war es aus der ersten Person. Von den Myst-artigen habe ich ein Spiel namens Atlantis gespielt (ich meine vor Half-Life). Da kann man sich ja frei umschauen, aber nur an bestimmten Stellen und kann nur auf den Schienen dahin laufen. Ich fand die Bewegung im Shooter ziemlich befreiend. Wirklich gut war ich aber nie. Den Singleplayer-Modus habe ich eigentlich bei allen Shootern, die ich gespielt habe abgeschlossen, aber Multiplayer habe ich fast nie gespielt und wenn, dann mit eher wenig Erfolg.

    So, Ende von Kommentar Teil 1. Außerdem: Philipp, ich fordere dich hiermit zu einem Half-Life Death-Match heraus, klassisches LAN-Party Setup mit Pfeiltasten zur Steuerung 😉

  6. Kristofer
    Kristofer 9. Dezember 2014 at 19:15 | | Antworten

    Hallo!

    Letztes Mal habe ich ja ziemlich genörgelt, diesmal gibts erstmal ein dickes Lob! Man hat deutlich gemerkt, dass ihr euch mit dem Thema viel besser auskanntet, wodurch euer Gespräch auch viel flüssiger verlief. Gerade des Sich-Entlanghangeln an Assoziationsketten hat mir super gefallen. Dass zwei Stunden VIEL zu kurz sind, um erschöpfend über so ein Riesenthema zu reden, ist sowieso klar.

    Daher ists nur gut und richtig, sich auf persönliche Erfahrungen zu beschränken. Und da habt ihr mich mehr als einmal an meine eigene Jugend erinnert. In loser Form einige Gedanken:

    – „Worms 2“ (und später „Armageddon“ und „World Party“) war auch in meinem Freundeskreis ne Zeit lang DAS Spiel. Hab einige Jahre meiner Jugend fast jedes Wochenende mit Freunden gezockt. War ein Riesenspaß.

    – Eure Erfahrungen mit LAN-Parties dürften wohl fast alle Zocker unserer Generation geteilt haben. (ich bin z.b. Jahrgang 85) Der erste Tag bestand immer aus Aufbauen, Verkabeln, Verzweifeln. IP-Gefuchse, nicht kompatible Spielversionen, abrauchende Grafikkarten, usw. Immer wieder erheiternd.

    – GTA1 hab ich mit 12 oder 13 auch regelmäßig mit nem Kumpel gespielt. Missionen haben uns nie interessiert. Panzer und Amokfahrten dagegen immer! (Schon schlimm, diese Killerspiele…)

    – Starcraft:Broodwar und sein Nachfolger sind noch heute meine Lieblingsspiele. Kein RTS hatte so eine Tiefe bei gleichzeitig gelungenem Balancing. Und kein Spiel war so unfassbar schwer, wenn man online ne Chance haben wollte.

    – Allgemein habt ihr die wesentlichen Trends der 90er gut erfasst. 3D, die technischen Revolutionen. Die Genreveränderungen: Tod der Adventures, Geburt der Shooter, Dahinsiechen der RPGs, Boom der Strategie. Auf jeden Fall ein extrem spannendes Jahrzehnt.

    – Abschließend noch ein kleiner Kritikpunkt: Ihr müsst nicht erwähnen, dass die Zeit zu knapp ist, um über alles zu reden. Einfach durchlabern! Dann passt auch mehr Inhalt in den Podcast. Alternativ böte sich natürlich auch ne Aufteilung des Themas in mehrere Teilpodcasts an, aber das hängt natürlich auch von euren Plänen für die nächsten Folgen ab.

    Grüße und weiter so!
    Kristofer

  7. Johannes
    Johannes 9. Dezember 2014 at 21:11 | | Antworten

    Nun zum zweiten Teil (das wird kürzer):
    Worms hab ich auch echt gern gespielt. Vor ein paar Jahren habe ich das kostenlose Spiel Hedgewars (www.hedgewars.org) entdeckt. Ist im Prinzip ein Worms Klon mit Igeln. Zu den Waffen aus Worms gibt’s eigentlich immer ein Pendant (Bananenbombe wird Melonenbombe), aber auch neue Sachen wie die Portal Gun.

    Pizza Connection mochte ich auch. Die hatten auch einen nervigen Kopierschutz. Im Spiel muss man Leute anrufen (Lieferanten, etc), die von Stadt zu Stadt verschieden waren. Die Nummern waren im Booklet.

    Bei den Rollenspielen sollte in jedem Fall Fallout und dessen zweiter Teil erwähnt werden. Diablo gibt’s auch noch, allerdings ist das nach meinem Verständnis nicht wirklich ein Rollenspiel. Es gab auch noch ein Spiele in der Infinity Engine, z.B. Icewind Dale und Planescape: Torment. Die habe ich aber alle nicht gespielt. Vampire ist mir noch eingefallen, die CD behauptet aber das wäre von 2000. Es gab schon ein bisschen was an Rollenspielen, aber wenig von Bedeutung.
    Die Gothic Reihe kam ja auch erst in den 2000ern. Ich erwähne sie hier auch nur, weil es das einzige andere Open World Spiel (fast) ohne Ladebildschirme ist, dass mir einfällt.
    Ultima 9 habe ich allerdings nie gespielt, mein Rechner war weit von den Mindestanforderungen weg.

    Jetzt schlage ich noch kurz einen Bogen zurück zu Dungeon Keeper: Den Endboss der meisten Level war ja der Ritter, der Endboss des Spiels war aber der Avatar… der aus Ultima.

  8. Chris
    Chris 14. Dezember 2014 at 17:36 | | Antworten

    Hey ihr beiden,

    Sehr schöner Podcast, den ihr da macht. Bin selbst ein totales Kind der 90er und lausche gerne euren Erinnerungen, die ich meist teile. Aber so oft würde ich gerne einschreiten und noch total wichtige Sachen zu den Themen sagen, das geht wohl den meisten so.

    Über meine liebsten Computerspiele von damals habe ich (bzw. wir sind zu zweit) auch schon auf unserem kleinen Blog gepodcastet, ebenso wie über Nicktoons, Gameshows und Co, ach ja, die 90er waren schon großartig.
    Meine Favoriten waren auf jeden Fall Titel wie Thief: The Dark Project, Anno 1602, Half-Life sowie Counter Strike, Age of Empires 2, Theme Hospital, You don’t know Jack, Rollecoaster Tycoon und und und.

    Dann noch konkret zu 2 Fragen aus dem Podcast, die vielleicht auch schon beantwortet wurden, bei solch episch langen Kommentaren (von sowas können wir nur träumen):

    1. Das besagte Maya-Adventure war „Yucatan – Das Gold der Mayas“, war damals eins von 10 Spielen im „Game Pack“, das wir auch zu Hause hatten, ich glaube das gab es auch bei Aldi. Aus heutiger Sicht so ein Spiel schon fast frech. Super kurz und die zweite Hälfte bestand ausschließlich aus einem absourd großen Labyrinth, in dem man Masken suchen musste. Zum Glück war ne Word-Datei mit einer Karte aus Schriftzeichen dabei. Vorher musste man eine große Treppe hinauf und anschließend wieder hinuntergehen, indem man die einzelnen Stufen anklickte. Wählte man zufällig eine falsche Stufe, öffnete sich ein Textfenster: „Du hast dir dein Bein gebrochen, das Abenteuer ist beendet“, toll. Ebenso erwähnenswert bleibt das zweite Adventure dieses Packs: Mystic House.

    2. Bei dem Haus mit den vielen Schlössern dürfte es sich wohl vom Safecracker von daydream aus dem Jahr 1996 handeln. Großartiges Puzzle-Adventure aus der Ego-Sicht, bei dem man nachts in einem Haus lauter Safes knacken musste. Das Spiel war klasse, erschien aber – glaube ich – auch nur in einem Spielepaket. Erst vor kurzem ist mir aufgefallen, dass
    das Intro mit dem Satz „In a safe, no one can hear you scream“ endet- Völlig absurd.

    Schön, dass diese beiden Titel ihren Weg in den Podcast gefunden haben. Ich habe übrigens beide CD-Roms hier gerade vor mir liegen.

    Viele Grüße und weiter so,
    Chris

  9. Sascha
    Sascha 27. Februar 2015 at 13:38 | | Antworten

    Eine Sache muss ich aber mal verbessern, denn der Spruch „Ich verkaufe diese schönen Lederjacken“ stammt nicht aus Monkey Island sondern aus Indiana Jones and the last Crusade. Monkey Island greift das nur als Gimmick auf, wofür Lucasarts ja auch berühmt war. Man siehe zB die Kettensäge in Maniac Mansion und das dazugehörige Benzin in Zak McKracken ^^

  10. SaRaHks
    SaRaHks 9. Mai 2015 at 22:04 | | Antworten

    Huhu! Bin von ‚Stay Forever‘ (Weltbester Podcast) ausgehend in Richtung ‚young in the 80ies‘ gewandert/gestolpert (geht so, der Podcast), dessen Computerspiele-Folge um genau zu sein. Daraufhin dann mal in ein paar weiteren Fokgen dort auf euren Namen gestossen. Jetzt bin ich hier. Und hab mir EUREN Games-Podcast angehört.

    Hat mir gefallen. Dafür, dass ihr euch anfangs schon von vorne herein wegen etwaigen Detailfehlern entschuldigt, war der Cast ausgesprochen fundiert. Gut recherchiert, und mit der nötigen Leidenschaft vorgetragen. Ich werde wahrscheinlich eher weniger jetzt Stammhörerin werden (bin ich bei Young in the 80ies auch nicht)..aber ich wollte trotzdem mal ein Danke für diese unterhaltsame Fokge hier lassen. 🙂

    Viele Grüße ausm Pott. Vielleicht kommen ja urgendwann noch Spiele-Podcasts. Wen ich das irgendwie mitbekommen solkte, komme ich wieder vorbei, lauschen. 🙂

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